Netzschau am 17. April 2014

Jared Michael proudly presents: das schmerzhafteste Selfie der Welt (News.com.au)

Das tut weh: Eigentlich wollte Jared Michael nur ein Selfie schießen. Doch dann bekam er einen ziemlich schmerzhaften Tritt ins Gesicht.

Coloring Book Corruption - die Malbücher des Bösen (Schleckysilberstein)

Malbücher eignen sich offenbar hervorragend zum Abbau von Aggressionen. Das zeigen uns heute die geschätzten Kollegen von Schleckysilberstein in ihrer Fotostrecke. Zu sehen sind: idyllische Kindermalbuchlandschaften, die irgendwelche Horrorfilmfans, nun ja, etwas weiterentwickelt haben.

Hat die Pizza jemals mit Lindsey Lohan geschlafen? (Boston Magazine)

Eugenia Williamson wollte Macaulay Culkin für das Boston Magazine interviewen und bekam eine eindeutige Antwort von Culkins Management: Fragen seien nur im Bezug auf die Band des Schauspielers, Pizza Underground, zugelassen. Williamson könne gerne fünf bis sieben Fragen per E-Mail einreichen (“pizza-themed, of course”). Das tat die Reporterin, doch ihre Fragen waren vielleicht etwas zu pizzalastig.

Foto verschickt: Diese App zeigt die Reaktion des Empfängers (Mashable)

Das kennt jeder: Da schickt man Fotos an Freunde und erfährt nicht, was sie darüber wirklich denken. Eine App ändert das. Reactr schickt dem Absender ein Foto oder Video mit der Reaktion des Empfängers.

Tobias Dorfer (@todo80)

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Der Zündfunk, das Radioszene-Magazin des Bayerischen Rundfunks feiert dieser Tage Geburtstag: mit einem großen Fest in München, aber auch im Web - mit einem tollen Fotoalbum im Netz: zuendfunk.tumblr.com ist unser heutiger Lieblingstumblr, bei dem wir dieses Bild aus dem Jahr 1994 rebloggen - auf dem sich u.a. Ulrike Ebenbeck, Roderich Fabian, Achim Bogdan und Thomas Meinecke versteckt haben.
Der Zündfunk-Tumblr sammelt Bilder, Sounds und Schnipsel aus 40 Jahren Jugend- und Szene-Radio aus Bayern. Das ist eine tolle Zeitreise durch Pop- und Zeitgeschichte und zeigt vor allem: der Bayerische Rundfunk hat viel mehr auf, das er stolz sein könnte als auf Günther Jauch und Thomas Gottschalk!

Der Zündfunk, das Radioszene-Magazin des Bayerischen Rundfunks feiert dieser Tage Geburtstag: mit einem großen Fest in München, aber auch im Web - mit einem tollen Fotoalbum im Netz: zuendfunk.tumblr.com ist unser heutiger Lieblingstumblr, bei dem wir dieses Bild aus dem Jahr 1994 rebloggen - auf dem sich u.a. Ulrike Ebenbeck, Roderich Fabian, Achim Bogdan und Thomas Meinecke versteckt haben.

Der Zündfunk-Tumblr sammelt Bilder, Sounds und Schnipsel aus 40 Jahren Jugend- und Szene-Radio aus Bayern. Das ist eine tolle Zeitreise durch Pop- und Zeitgeschichte und zeigt vor allem: der Bayerische Rundfunk hat viel mehr auf, das er stolz sein könnte als auf Günther Jauch und Thomas Gottschalk!

Netzschau am 16. April 2014

Koffein bis zum Gehtnichtmehr: New York startet Kaffee-Flatrate (Businessweek)

Ohne Kaffee geht es nicht. Vor allem nicht in New York, wo das Business regiert. Eine App verspricht nun: Für 45 Dollar im Monat gibt es Kaffee satt. Erhältlich ist der Muntermacher in teilnehmenden Partner-Kaffeebars.

Flasche leer: Wasser aus der Blase ist der neue Trend (Mashable)

Etwa die Hälfte des weggeworfenen Kunststoffes soll von Wasserflaschen kommen. Doch was wäre, wenn man diesen Plastikberg verkleinern könnte? Dafür soll Ooho sorgen, eine umweltfreundliche und günstige Blase, mit der Londoner Designstudenten die Industrie revolutionieren wollen.

Leser verspottet Heartbleed - und bekommt die Rechnung prompt (Washington Post)

Hysterie wegen Heartbleed? Nicht bei einem Leser der Washington Post. Unter einen Beitrag spottete er über die ängstlichen Internetnutzer und veröffentlichte die Passwörter zu seinen Accounts von Facebook, Twitter und anderen. Die Rechnung bekam er prompt.

Tobias Dorfer (@todo80)

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Netzschau am 15. April 2014

24 Stunden arbeiten für 0 Euro - der härteste Job der Welt (Adweek)

Gesucht: ein “Director of Operation”. Doch der Job, den eine Agentur aus Boston jüngst ausschrieb, klingt hart: mindestens 135 Stunden pro Woche, maximal 24 Stunden am Tag, 0 Tage Urlaub und keine Bezahlung. Trotzdem haben sich 24 Bewerber gemeldet - und die erlebten beim Gespräch eine Überraschung.

Pharrell Williams weint bei Oprah Winfrey (Youtube)

Hach, es ist schon rührend, wenn Menschen den eigenen Song so sehr lieben, dass sie ihn in der ganzen Welt imitieren. Und so kamen Pharrell Williams, dessen Titel “Happy” anscheinend so viele Menschen glücklich macht, die Tränen, als Moderatorin Oprah Winfrey ihm einige Ausschnitte aus Fan-Videos zeigte:

Betrunkener - Zaun 0:1 (Gawker)

Natürlich muss man nicht über einen Zaun klettern, wenn wenige Schritte weiter ein Durchgang ist. Daran hat ein Betrunkener in Russland aber offenbar nicht gedacht.

Kinder sehen zum ersten Mal einen Walkman (Youtube)

Als Mittdreißiger hat man sich noch Kassetten aufgenommen - inzwischen hört man CDs oder spielt die Musik aus dem Internet ab. Spannende Frage: Was passiert, wenn man Kindern einen Walkman in die Hand drückt? Antwort: Sie schauen ihn an, wie einen Außerirdischen.

Tobias Dorfer (@todo80)

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Netzschau am 14. April 2014

Mein Leben in 4:05 Minuten (Independent)

Fotoalben zeigen die Kindheit häufig nur unvollständig. Nicht so bei Frans Hofmeester. Der hat von seiner Tochter Lotte jede Woche ein kleines Video gedreht - bis sie 14 Jahre alt war. Nun hat er das Material zusammengepackt und zeigt Lottes Leben im Zeitraffer.

Japaner sind die besseren Amerikaner (Smithonian)

Wo gibt es Amerikas beste Burger, Amerikas beste Mode und den leckersten Bourbon? In Japan. Schreibt zumindest Tom Downey im Smithonian Magazin.

Welcher Facebook-Freund macht mich am glücklichsten? Finde es heraus! (Time)

Wir haben hunderte Facebook-Freunde, aber welcher macht uns besonders glücklich? Eine App untersucht Postings und Interaktionen mit Freunden - und zeigt jedem Facebook-Nutzer seine persönliche Nummer eins.

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Netzschau am 11. April 2014

Billy Joel schleicht sich in eigenes Tribute-Konzert (Watson)

Die “Glen-Clove’s-Deasy”-Grundschule in New York hat ein Tribute-Konzert mit Songs von Billy Joel veranstaltet. Vorsorglich hatte man den Sänger auch eingeladen - doch damit gerechnet, dass er tatsächlich kommt, hatte niemand. Doch dann erlebten die Schüler eine Überraschung.

Hochschule der Medien verbietet Helene Fischer (Schleckysilberstein)

Helene Fischer hat eine äußerst große Fan-Schar - die Online-Medien-Management-Studenten der Stuttgarter Hochschule der Medien gehören nicht dazu. Auf Facebook haben sie ein ziemlich eindeutiges Verbot veröffentlicht, das sich derzeit rasant im Internet verbreitet. Was beweist: Mit viralen Kampagnen kennen sich die Hochschüler bereits wunderbar aus.

Waschbären sind die besseren Geheimagenten (Buzzfeed)

Sein Name ist Waschbär. James Waschbär. Ja, die putzigen Kleinbären sind tatsächlich mit allen Wassern gewaschen - vor allem wenn es um Geschicklichkeit geht. Buzzfeed zeigt, dass Waschbären ganz klar die besten Geheimagenten im Tierreich sind.

Tobias Dorfer (@todo80)

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Netzschau am 10. April 2014

Zutaten von A-Z: Der wahrscheinlich größte Burger der Welt (Mashable)

Wahrscheinlich ist es der größte Burger der Welt, der da auf dem Food-Blog Dudefoods.com gezeigt wird: der Alphabet-Sandwich - ein Koloss mit 26 verschiedenen Belägen, für jeden Buchstaben einen. Unter anderem darauf zu finden sind: Avocado, Doritos, Spinat und Exoten wie die Yamswurzel und die kokosnussähnliche Xylocarp.

Warum Social-Media-Marketing und Gesang nicht zusammenpassen (Gawker)

1300 US-Dollar kostet ein Ticket für die Fachmesse Social Media Marketing World Convention in San Diego - und was bekommen die zahlenden Gäste? Unter anderem einen Auftritt einer Sängerin, die in ihrem Lied etwas hölzern ihr Verständnis von Social Media erklärt.

Werbeanzeige mit 3D-Effekt (Adweek) 

Da sage noch einer, Werbung in Zeitungen sei altmodisch. Die Anzeige für ein Möbelhaus versteckt eine 3D-Küche im Geschriebenen.

Ziegen singen Titelmelodie von “Game of Thrones” (Sploid)

Kennen Sie die Titelmelodie der Serie “Game of Thrones”? Wenn ja, wird Ihnen diese tierische Interpretation mit Sicherheit gefallen.

Tobias Dorfer (@todo80)

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Unser heutiger Lieblingstumblr stammt aus Berlin, genauer gesagt vom dortigen Oranienplatz. Er verbindet die Begriffe “Fuck you" und "JU" (Abkürzung für Junge Union) zu fakkjuberlin.tumblr.com
Der Tumblr adaptiert ein Motiv der Berliner Nachwuchspolitiker, die sich auf ihrer Website beim Innensenator der Hauptstadt bedanken, weil sie ihn für den Auslöser für die Räumung des Protestcamps im Stadtteil Kreuzberg halten.
Tatsächlich hatte Frank Henkel (CDU) eine gewaltsame Räumung des Platzes angeregt, auf dem Flüchtlinge gegen ihre schlechte Situation protestieren. Die in Berlin regierende große Koalition aus SPD und CDU hatte dann aber eine Verhandlungslösung durchgesetzt, bei der die Flüchtlinge die Zelte und Hütten gegen eine feste Unterkunft tauschten.
Bei der gestrigen Räumung kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei und zu einer größeren medialen Debatte, auf die der Tumblr reagiert. Im Netz kursieren bereits Vorlagen der beiden JU-Politiker, die das Schild vor dem Protestcamp in die Höhe halten und nun mit zahlreichen kontextfremden Sprüchen zitiert werden.


Bitte hier etwas einfügen. #JungeUnion pic.twitter.com/1wIMuz3WAS
— martingiesler (@martingiesler)
9. April 2014




UPDATE: ganz ähnliche funktioniert übrigens ein weiterer Tumblr zum Thema: FamilieJUSchild

Unser heutiger Lieblingstumblr stammt aus Berlin, genauer gesagt vom dortigen Oranienplatz. Er verbindet die Begriffe “Fuck you" und "JU" (Abkürzung für Junge Union) zu fakkjuberlin.tumblr.com

Der Tumblr adaptiert ein Motiv der Berliner Nachwuchspolitiker, die sich auf ihrer Website beim Innensenator der Hauptstadt bedanken, weil sie ihn für den Auslöser für die Räumung des Protestcamps im Stadtteil Kreuzberg halten.

Tatsächlich hatte Frank Henkel (CDU) eine gewaltsame Räumung des Platzes angeregt, auf dem Flüchtlinge gegen ihre schlechte Situation protestieren. Die in Berlin regierende große Koalition aus SPD und CDU hatte dann aber eine Verhandlungslösung durchgesetzt, bei der die Flüchtlinge die Zelte und Hütten gegen eine feste Unterkunft tauschten.

Bei der gestrigen Räumung kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei und zu einer größeren medialen Debatte, auf die der Tumblr reagiert. Im Netz kursieren bereits Vorlagen der beiden JU-Politiker, die das Schild vor dem Protestcamp in die Höhe halten und nun mit zahlreichen kontextfremden Sprüchen zitiert werden.

UPDATE: ganz ähnliche funktioniert übrigens ein weiterer Tumblr zum Thema: FamilieJUSchild

Die Parodien von Y-Titty haben wir hier schon mal erwähnt. Jetzt haben die Jungs, die in klassischen Medien gemeinhin als “YouTube-Stars” beschrieben werden, sich an ein großes Parodie-Projekt gemacht: In dieser Selfie-Parodie verulken sie die beiden New Yorker Andrew Taggart und Alex Pall. Die sind unter dem Namen TheChainSmokers mit einer Hymne auf das Selbstporträt enorm bekannt geworden: über 55 Millionen Mal ist seit Ende Januar ihr Selfie-Song aufgerufen worden.

Doch den Y-Tittys ist es nicht genug, das Selfie-Original zu parodieren, sie stellen dem Selfie-Trend einen eigenen Hashtag entgegen #Suglie ist eine Wortkombination aus Selfie und ugly (“hässlich”) und soll besonders hässliche Selbstporträts zeigen.

Das Schlagwort wird gerade ausführlich auf Twitter bedient (in Viralsprache: trended) und fördert zahlreiche hässliche Selbstporträts zu Tage - zum Beispiel hier von Christian Ulmen. Denn der heutige 9. April wurde von den Y-Tittys zum Welt Suglie Tag gemacht.

In einem Zug des New Yorker A-Train Richtung Brooklyn ist am Montag eine Ratte mitgefahren - und das Internet gerät in helle Aufregung: Huffington Post, Daily Mail, Time-Magazin, ABC, Gawker und viele viele andere sorgen dafür, dass der kurze Clip aus dem morgendlichen Berufsverkehr virale Verbreitung erfährt.

Gefilmte wurde er von Jinais Ponnampadikkal Kader, der nach dem Popularitätsschub für seinen Clip eine kurze Erklärung ins Netz stellte: Er ist 28 Jahre alt und fährt täglich mit dem Zug Richtung Brooklyn. An der Station Fulton Street stieg an diesem Montag eine Ratte zu, die bis zur nächsten Station auf der anderen Seite des East-River nicht mehr aussteigen konnte. Entsprechend reagierten die Passagiere auf den ungewöhnlichen Fahrgast: Schreiend. Jinais blieb ruhig und filmte die Szene.

Bereits Anfang 2011 war eine Ratte webbekannt geworden, die auf einen schlafenden Fahrgast in der New Yorker U-Bahn geklettert war.

Ratten sind ein großes Problem im New Yorker Untergrund. Bei NBC New York erfährt man, dass die für die Züge zuständige MTA eine Summe von 1,1 Millionen Dollar im Jahr 2014 ausgeben will, um die Rattenpopulation im New Yorker Untergrund einzudämmen. Weitere Hintergründe zu dem Thema gibt es bei der New York Times.

Die virale Verbreitung des Clips ist deshalb auch kaum mit dem Tier zu erklären. Die Popularität liegt vermutlich eher im alltäglichen Umfeld des Clips begründet. Im Herbst 2013 entwickelte sich aus einer kleinen Szene ebenfalls in einem New Yorker U-Bahnzug das "Sleeping on Strangers on the Subway"-Phänomem. Wie auch bei den Breitmach-Tumblrn scheint der Reiz dieser Geschichte darin zu liegen, dass Menschen überall auf der Welt aus eigener U-Bahn-Erfahrung nachvollziehen können, wie es sich in einem Nahverkehrszug anfühlt.