"Women against Feminism" ist ein Tumblr-Blog, der sich innerhalb kürzester Zeit viele Gegner gemacht hat. Frauen beschreiben dort, warum Feminismus für sie eine Vokabel aus dem Vorgestern ist. Warum, quasi als Antwort, nicht ein paar Geschöpfe zu Wort kommen lassen, die sich mindestens genauso gut mit der Sache auskennen?
Crossover-Folge: Simpsons und Family Guy lassen Bier-Streit eskalieren // Dailydot
Die Fans von Simpsons und Family Guy haben ewig darauf gewartet. Jetzt steht der Trailer zur heiß ersehnten Crossover-Folge im Netz. Und ein paar Einzelheiten zum Inhalt gibt es auch schon. Am 28. September läuft “The Simpsons Guy” im US-Fernsehen.


Wird Reddit noch ganz groß? // New York Times
Das Design ist, vorsichtig ausgedrückt, altbacken. Die Seite ist unübersichtlich. Nicht einmal registrieren muss man sich, um etwas auf Reddit zu posten. Und doch ist dieses Portal Ursprung vieler Phänomeme, die wir auch in diesem Blog immer wieder thematisieren. Die Frage ist nur: War das schon alles? Wird Reddit bald eine große Nummer wie Facebook oder Twitter? (Hier übrigens ein Blogeintrag über das “unterschätzte Universum” Reddit. SZde-Kollege Johannes Kuhn schrieb seinen Text vor zwei Jahren.).
Und zum Schluss der aktuell gesammelte Betrag für den Kickstarter-Kartoffelsalat: 52.334 Dollar. (Stand: 28. Juli 2014, 11:02 Uhr)
Tobias Dorfer (@todo80, Google+)
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"Women against Feminism" ist ein Tumblr-Blog, der sich innerhalb kürzester Zeit viele Gegner gemacht hat. Frauen beschreiben dort, warum Feminismus für sie eine Vokabel aus dem Vorgestern ist. Warum, quasi als Antwort, nicht ein paar Geschöpfe zu Wort kommen lassen, die sich mindestens genauso gut mit der Sache auskennen?

Crossover-Folge: Simpsons und Family Guy lassen Bier-Streit eskalieren // Dailydot

Die Fans von Simpsons und Family Guy haben ewig darauf gewartet. Jetzt steht der Trailer zur heiß ersehnten Crossover-Folge im Netz. Und ein paar Einzelheiten zum Inhalt gibt es auch schon. Am 28. September läuft “The Simpsons Guy” im US-Fernsehen.

Wird Reddit noch ganz groß? // New York Times

Das Design ist, vorsichtig ausgedrückt, altbacken. Die Seite ist unübersichtlich. Nicht einmal registrieren muss man sich, um etwas auf Reddit zu posten. Und doch ist dieses Portal Ursprung vieler Phänomeme, die wir auch in diesem Blog immer wieder thematisieren. Die Frage ist nur: War das schon alles? Wird Reddit bald eine große Nummer wie Facebook oder Twitter? (Hier übrigens ein Blogeintrag über das “unterschätzte Universum” Reddit. SZde-Kollege Johannes Kuhn schrieb seinen Text vor zwei Jahren.).

Und zum Schluss der aktuell gesammelte Betrag für den Kickstarter-Kartoffelsalat: 52.334 Dollar. (Stand: 28. Juli 2014, 11:02 Uhr)

Tobias Dorfer (@todo80Google+)

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Zwei Beamte der Wiener Polizei sind übers Wochenende zu Stars im Phänomeme-Web geworden: Daniel (25) am Steuer und Beifahrer Christopher (24) aus Ottakring haben sich dabei gefilmt wie sie Helene Fischers Hit "Atemlos" anhören - und vor allem begeistert mitsingen. Man sieht sie wie sie ihr Auto auf Streifenfahrt steuern und Zeilen mitsingen wie:

Wir zieh’n durch die Straßen und die Clubs dieser Stadt,
Das ist unsre‘ Nacht, wie für uns beide gemacht, oho oho

Diese polizeiliche Begeisterung verbreitet sich seit Freitag mit großer Geschwindigkeit durchs Phänomeme-Web: Presse, Abendzeitung, Kurier und viele anderen berichten über den “YouTube-Hit”, der am Sonntag mittag bei über einer Million Aufrufen stand.

Laut ORF ist der Wiener Polizei unerklärlich wie der Clip ins Netz kam. Polizeisprecher Johann Golob freut sich aber, „dass sich die beiden so gut verstehen und Spaß bei der Arbeit haben.”

Mitte Juni besuchte Breanna Mitchell aus Alabama die Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau in Polen. Etwa vier Wochen später wurde Breanna bei Buzzfeed, DailyMail, New Yorker und in zahlreichen anderen Medien erwähnt: Sie hatte auf dem Gelände des Konzentrationslagers ein Selbstporträt (Selfie) fotografiert und auf Twitter gepostet - und damit in kurzer Zeit einen Sturm der Entrüstung entfacht. Auf Twitter und Facebook wurde sie wegen der Unangemessenheit ihres Fotos heftig kritisiert.

In dieser Woche nun hat die virale Empörung eine neue Wendung genommen: Breanna Mitchell meldete sich medial zu Wort - und erklärte Hintergründe zu dem Auschwitz Selfie.
Gawker, Washington Post und USA Today berichten über ein Interview, das Breanna bei TalkPart gegeben hat. Darin erklärt sie, dass sie das Foto keineswegs aus Gedankenlosigkeit dem historischen Ort gegenüber aufgenommen habe. Sie habe das Bild vielmehr im Gedenken an ihren Vater fotografiert, der genau ein Jahr zuvor verstorben war.  Gemeinsam mit ihm habe sie sich über die Geschichte des Holocaust und über die Verbrechen informiert, die in Auschwitz begangen wurden. Deswegen bereue sie das Bild auch nicht - trotz der Kritik auf dem Internet.
Die Frage der Angemessenheit von Selbstporträts an weniger alltäglichen Orten, wird kontinuerlich im Tumblr selfiesatseriousplaces gestellt. Wir hatten darüber hier bereits im Kontext von Selfies auf Beerdingungen berichtet. Mehr über das Phänomen Selfies hier im Blog.

Mitte Juni besuchte Breanna Mitchell aus Alabama die Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau in Polen. Etwa vier Wochen später wurde Breanna bei Buzzfeed, DailyMail, New Yorker und in zahlreichen anderen Medien erwähnt: Sie hatte auf dem Gelände des Konzentrationslagers ein Selbstporträt (Selfie) fotografiert und auf Twitter gepostet - und damit in kurzer Zeit einen Sturm der Entrüstung entfacht. Auf Twitter und Facebook wurde sie wegen der Unangemessenheit ihres Fotos heftig kritisiert.

In dieser Woche nun hat die virale Empörung eine neue Wendung genommen: Breanna Mitchell meldete sich medial zu Wort - und erklärte Hintergründe zu dem Auschwitz Selfie.

Gawker, Washington Post und USA Today berichten über ein Interview, das Breanna bei TalkPart gegeben hat. Darin erklärt sie, dass sie das Foto keineswegs aus Gedankenlosigkeit dem historischen Ort gegenüber aufgenommen habe. Sie habe das Bild vielmehr im Gedenken an ihren Vater fotografiert, der genau ein Jahr zuvor verstorben war.  Gemeinsam mit ihm habe sie sich über die Geschichte des Holocaust und über die Verbrechen informiert, die in Auschwitz begangen wurden. Deswegen bereue sie das Bild auch nicht - trotz der Kritik auf dem Internet.

Die Frage der Angemessenheit von Selbstporträts an weniger alltäglichen Orten, wird kontinuerlich im Tumblr selfiesatseriousplaces gestellt. Wir hatten darüber hier bereits im Kontext von Selfies auf Beerdingungen berichtet. Mehr über das Phänomen Selfies hier im Blog.

Vergangenen Samstag fotografierte die Twitter-Nutzerin Lisa Rank dieses Motiv an einer Laterne in Berlin. Das Bild zeigt acht “Ferien Tipps”, die man in den Ferien erledigen kann. Diese reichen von “Schwimmen gehe" bis zu "Verkleide dich wie deine Eltern und rede wie sie”.
Das Bild, das wir von Twitter rebloggen, nahm seit dem eine erstaunliche Karriere: Vom Kraftfuttermischwerk (19.7., 11.44 Uhr) wanderte es über Radio Fritz (19.7. 14 Uhr) und Street Art Germany (22. Juli) zum Zeit-Magazin (24. Juli) - und überall erfreut es die Menschen, die jetzt z.B. ihr Wochenende planen.
UPDATE: Auf Facebook erreicht uns der Hinweis, dass diese Ferien-Tipps ein Extrakt aus einer Geschichte im aktuellen Kinderheft vom Spiegel sind

Vergangenen Samstag fotografierte die Twitter-Nutzerin Lisa Rank dieses Motiv an einer Laterne in Berlin. Das Bild zeigt acht “Ferien Tipps”, die man in den Ferien erledigen kann. Diese reichen von “Schwimmen gehe" bis zu "Verkleide dich wie deine Eltern und rede wie sie”.

Das Bild, das wir von Twitter rebloggen, nahm seit dem eine erstaunliche Karriere: Vom Kraftfuttermischwerk (19.7., 11.44 Uhr) wanderte es über Radio Fritz (19.7. 14 Uhr) und Street Art Germany (22. Juli) zum Zeit-Magazin (24. Juli) - und überall erfreut es die Menschen, die jetzt z.B. ihr Wochenende planen.

UPDATE: Auf Facebook erreicht uns der Hinweis, dass diese Ferien-Tipps ein Extrakt aus einer Geschichte im aktuellen Kinderheft vom Spiegel sind

Kajaker sind vor der Küste von Patagonien über eine Walschule gepaddelt. Dabei wurde das Paddeln irgendwann überflüssig, die Wale hoben die Kajaks kurzerhand über die Wasseroberfläche. Die Insassen sind dabei erstaunlicherweise nicht ausgeflippt. Macht wohl die Erhabenheit der patagonischen Landschaft.

Mangos ohne Kern // Indiatoday

Nach kernlosen Weintrauben und kernarmen Melonen, kommt aus Indien nun eine fortschrittliche Meldung: Es gibt jetzt auch Mangos ohne Kern! Forscher haben eine kernlose Sorte gezüchtet. Einziger Nachteil: Kern ablutschen als Bonbon-Ersatz geht dann nicht mehr.

Late-Night-Talker Jon Stewart will CNN kaufen // LATimes

Jon Stewart, langjähriger Kritiker großer US-Nachrichtenmedien, hat ein Ziel: CNN übernehmen und “irgendwas daraus machen”. In einem Crowdfunding-Fake sammelt er Geld. Unterstützer können sich zum Beispiel für 15.000 Dollar in eine Live-Schalte setzen lassen, für mehr Geld gibt’s natürlich noch mehr.

Und zum Schluss der aktuell gesammelte Betrag für den Kickstarter-Kartoffelsalat: 51.780 Dollar. (Stand: 24. Juli 2014, 10:16 Uhr)

Dorothea Grass (@grassdo)

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Wie macht man ein Video populär? Man braucht Brüste im Vorschaubild. Wir haben das Prinzip schon im vergangenen Jahr hier beschrieben - jetzt ist es in diesem Video anschaulich beschrieben worden.

Nase vorn! ist das Motto unseres heutigen Lieblingstumblrs, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Fotos von Prominenten zu bearbeiten - und zwar nach dem Prinzip: “All Nose, no mouth”. Soll heißen: Wo eigentlich ein Mund ist, ist auf diesen Bildern nur eine große Nase zu sehen - wie auf diesem Motiv der Royals, das wir bei NoseMouth rebloggen.
via

Nase vorn! ist das Motto unseres heutigen Lieblingstumblrs, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Fotos von Prominenten zu bearbeiten - und zwar nach dem Prinzip: “All Nose, no mouth”. Soll heißen: Wo eigentlich ein Mund ist, ist auf diesen Bildern nur eine große Nase zu sehen - wie auf diesem Motiv der Royals, das wir bei NoseMouth rebloggen.

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Seine Freundin habe ihm dieses Foto aus dem Urlaub geschickt, erzählt reddit-Nutzer ehar101 in der Rubrik Photoshopbattle von diesem Motiv, das kurz danach auf eine erstaunliche Reise durchs Phänomeme-Web geht. Mittlerweile ist das Urlaubsbild bei Buzzfeed und Mashable angekommen und die Eidechse trägt bereits einen Phänomeme-Titel: Als Unimpressed Lizard ist der Lurch webbekannt - unbeeindruckt erträgt er zahlreiche Kontexte, in denen er zu sehen ist: im Weißen Haus, mit Brille oder mit Bier.

Eine Übersicht aller unbeeindruckten Echsen gibt es bei reddit

Los Angeles ohne Autos? Unvorstellbar. Es gibt wenige Städte in den USA, in denen die Straßen so voll sind. Wie die Metropole autofrei aussehen könnte, zeigt Filmemacher Russell Houghten in einem Video

Paarungszeit am Mississippi: Invasion der Eintagsfliegen // Business Insider

Jedes Jahr zur Paarungszeit werden die Ufergebiete des Mississippi Rivers von unzähligen Eintagsfliegen heimgesucht. Die Schwärme sind so groß, dass sie sogar auf dem Wetterradar zu sehen sind.

Reddit-Aktion: Post für todkranken Jungen // Buzzfeed

Danny ist fünf Jahre alt, hat einen Gehirntumor, der nicht operiert werden kann, und einen großen Wunsch: Der einsame Junge möchte zu seinem Geburtstag gerne viel Post bekommen. Seine Mutter hat daraufhin Flyer verteilt und die Bürger ihrer Stadt dazu aufgerufen, Danny zu schreiben. Doch als der Zettel auf Reddit zu sehen war, konnte sich der kleine Junge vor lauter Post gar nicht mehr retten. Der Geburtstag ist zwar schon übermorgen, aber Danny freut sich bestimmt danach auch noch über Briefe. Die Adresse steht im Link.

Und zum Schluss der aktuell gesammelte Betrag für den Kickstarter-Kartoffelsalat: 61.571 Dollar. (Stand: 23. Juli 2014, 10:15 Uhr)

Tobias Dorfer (@todo80Google+)

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Am 13. Juli postete die Journalistin Sulome Anderson dieses Foto auf Twitter. Es zeigt sie küssend mit ihrem Freund. Andersons Vater stammt aus dem Libanon, ihr Freund kommt aus Israel. Das Foto ist ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt - denn die beiden versehen es mit dem Hinweis: “Juden und Araber lehnen es ab Feinde zu sein”. Einen Tag nach dem Post, twittert Anderson den Aufruf, es ihr gleichzutun und Bilder mit dem Hashtag #JewsAndArabsRefuseToBeEnemies zu posten


Everyone grab an Arab, a Jew & a camera and post pics illustrating the message behind #JewsAndArabsRefuseToBeEnemies. This is about people.
— Sulome Anderson (@SulomeAnderson)
15. Juli 2014



"Wir sind Menschen und wir lieben uns – das ist wichtiger als Politik", erklärt die 29-Jährige eine Woche später dem TV-Sender ABC, denn die Idee mit dem Kuss schlägt virtuelle Wellen: der Hashtag verbreitet sich viral, als Protest gegen die gewalttätigen Auseinandersetzung in Gaza.
ABC, Kurier, Nerdcore, RTL CTVNews und viele andere berichten über die Aktion, an der sich zahlreiche Nutzer auf Twitter beteiligen -als Zeichen für Frieden und Verständigung und gegen Gewalt:


Love>Hate #JewsAndArabsRefuseToBeEnemies #Jewish #Persian #Israel #Palestine #Iran pic.twitter.com/WDWgAArR8y
— Sahar E. (@Sahar_aurora)
18. Juli 2014



#Peace from #Brooklyn #JewsAndArabsRefuseToBeEnemies pic.twitter.com/4Dag0DTnko
— Abraham Gutman (@abgutman)
22. Juli 2014




#JewsAndArabsRefuseToBeEnemies Düşman olmayı,nefret dilini reddeden Filistinli & Yahudi gençler de var #barışıunutma pic.twitter.com/ozqnJXxDfH
— Elif Şafak / Shafak (@Elif_Safak)
20. Juli 2014



UPDATE: Bei der Rheinzeitung geht Lars Wienand den Hintergründen des Hashtags nach.
Alle Informationen zum Nahostkonflikt bei Süddeutsche.de

Am 13. Juli postete die Journalistin Sulome Anderson dieses Foto auf Twitter. Es zeigt sie küssend mit ihrem Freund. Andersons Vater stammt aus dem Libanon, ihr Freund kommt aus Israel. Das Foto ist ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt - denn die beiden versehen es mit dem Hinweis: “Juden und Araber lehnen es ab Feinde zu sein”. Einen Tag nach dem Post, twittert Anderson den Aufruf, es ihr gleichzutun und Bilder mit dem Hashtag #JewsAndArabsRefuseToBeEnemies zu posten

"Wir sind Menschen und wir lieben uns – das ist wichtiger als Politik", erklärt die 29-Jährige eine Woche später dem TV-Sender ABC, denn die Idee mit dem Kuss schlägt virtuelle Wellen: der Hashtag verbreitet sich viral, als Protest gegen die gewalttätigen Auseinandersetzung in Gaza.

ABC, Kurier, Nerdcore, RTL CTVNews und viele andere berichten über die Aktion, an der sich zahlreiche Nutzer auf Twitter beteiligen -als Zeichen für Frieden und Verständigung und gegen Gewalt:

UPDATE: Bei der Rheinzeitung geht Lars Wienand den Hintergründen des Hashtags nach.

Alle Informationen zum Nahostkonflikt bei Süddeutsche.de