Über Phänomeme

Unter dem Eintrag Phänomen findet sich bei Wikipedia eine erkenntnistheoretische Definition, die mit den Worten abgeschlossen wird:

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden vor allem Ausnahmeerscheinungen als Phänomene bezeichnet.

Diese Ausnahmeerscheinungen sind Thema dieses Blogs: digitale Ausnahmeerscheinungen, die aus den unzähligen Veröffentlichungen des Netzes herausstechen, weil sie sich fast magisch weiterverbreiten. Fast so als wohne ihnen nicht nur ein Zauber, sondern auch eine besondere Kraft inne, die Menschen ansteckt und in ihnen den Wunsch weckt, diese Erscheinungen weiterzuverbreiten. Von Viralität wird dann gerne gesprochen. Denn wie ein Virus, der den Menschen befällt, suchen sich auch die Meme (wie man sie im Netz nennt), ihren Weg von ganz alleine. Einer der bekanntesten Autoren, die sich zum Thema Meme geäußert haben, ist James Gleick: seine auf Richard Dawkins bezogene Definition des Phänomens Meme sollte man lesen um zu verstehen, warum wir für dieses Blog die obige Wikipedia-Definition mit der digitalen Viralität zu der Wortneuschöpfung

verheiratet haben. Unter diesem Namen veröffentlichen wir die spannendsten Geschichten über Ausnahmeerscheinungen aus dem sozialen Web ab sofort auch auf Twitter

Update: In der Süddeutschen Zeitung haben wir Beispiel des Harlem Shakes versucht zu erklären, was das Besondere an Phänomemen ist. Er steht hier

Update 2: Es gibt es jetzt auch eine Phänomeme-Facebookseite